Informationen zum Buch
Autor: Dan Brown, 800 Seiten, erschienen im Bastei Lübbe Verlag, ISBN: 978-3-7857-2770-6, erschienen im Jahr 2025.
Dan Brown ist bekannt für seine Thriller. Ich hatte aber bisher keines seiner Bücher gelesen. Als ich dann in unserer Bücherei das neue Buch „The Secret of Secrets“ von ihm entdeckte, habe ich dies als Anlass genommen, auch mal einen Dan Brown zu lesen.
Darum geht es
Robert Langdon, Symbolforscher aus Harvard, begleitet seine Freundin Katherine Solomon nach Prag. Dort hält Katherine einen Vortrag zu ihrem Forschungsgebiet, zu dem sie auch ein Buch vorbereitet. In diesem soll es um neue und unerwartete Entdeckungen über die wahre Natur des menschlichen Bewusstseins gehen. Doch ein Mord stürzt die Reise ins Chaos, und Katherine verschwindet plötzlich. Gleichzeitig gibt es einen Hacker-Angriff auf den amerikanischen Verlag, in dem das Buch erscheinen soll, und das Manuskript wird dort gelöscht. Gleichzeitig geht in Prag eine Person um, die sich als Golem von Prag verkleidet und einen ganz eigenen Plan verfolgt. Langdon sieht sich einem großen Rätsel gegenüber, das es zu lösen gilt und auch Katherine wiederzufinden.
Meine Bewertung
Da ich zuvor noch keine Bücher von Dan Brown gelesen habe, war dies auch mein erstes Buch, in dem Robert Langdon die Hauptrolle spielt. Dieser ist ein sympathischer Charakter und man lernt ihn im Buch gut kennen und kann eine Beziehung zu ihm aufbauen. Daher ist es auch nicht nötig, die anderen Bände, in denen er die Hauptrolle innehat, schon gelesen zu haben.
Die Handlung startet dann auch gleich furios und rasant und macht Lust auf mehr. Allerdings musste ich dann feststellen, dass es doch sehr langatmig wurde. Dies liegt zum einen daran, dass die eigentliche Handlung häufig unterbrochen wird, um Sehenswürdigkeiten von Prag oder wissenschaftliche Erkenntnisse zu beschreiben. Beides war zwar immer interessant, doch hat es die Handlung beeinträchtigt und dadurch auch mein Lesetempo verringert. Zumal gerade man bei den wissenschaftlichen Erkenntnissen auch aufmerksam lesen muss, um alle Zusammenhänge zu verstehen. Zum anderen war aber auch recht schnell klar, dass Robert Langdorn immer aus den brenzligen Situationen herauskommt. Damit waren manche Handlungen auch vorhersehbar.
Positiv war, dass die Handlung aus verschiedenen Perspektiven erzählt wurde. Aber leider war es nie so, dass das Buch einen in den Bann zieht und man es dann nicht mehr weglegen möchte. Das können auch die Wendungen in der Handlung nicht wegmachen, auch wenn diese stellenweise überraschend kommen und gerade am Ende die Auflösung, wer der Golem ist, ich so nicht erwartet hätte.
Auch kam die eigentliche Auflösung auf die große Frage – was die zentrale neue Erkenntnis im Buch von Katherine ist – schon 200 Seiten vor dem Ende. Damit war aus meiner Sicht auch ein wenig die Luft raus. Insgesamt hätten es aus meiner Sicht auch keine 800 Seiten sein müssen, sondern man hätte die Handlung – die fast komplett an einem Tag spielt – auch auf 500 Seiten gut erzählen können.
Insgesamt konnte mich daher „The Secret of Secrets“ nicht überzeugen und ich habe mir, nach allem, was man von den bisherigen Büchern von Dan Brown gehört hat, mehr erwartet.
Wir bewerten das Buch mit 3 von 5 Sternen!
Hast du das Buch auch schon gelesen? Dann lasse deine Bewertung hier:
Mehr Informationen zum Buch gibt es auf der Homepage des Verlags.


